2014 – Rundtour mit dem Motorrad durch Südschweden

2014_Schweden (10c) SassnitzJa, nun war ich 2011 und 2012 bereits in Schweden, einmal eine Kanutour, das andere mal eine Autorundreise*. Dieses Jahr sollte es nun endlich auch eine Tour mit dem Motorrad durch Südschweden sein. Wie auch schon 2012, als wir die ganze Zeit unserer Reise wunderbares Wetter hatten, waren es auch in diesem Sommer immer um die 28 Grad und vollsonnig, geradezu ein richtiger Jahrhundert-sommer in Schweden, zum Motorradfahren eigentlich zu warm. 2012 haben wir die Tour so gestaltet, dass wir immer von Stadt zu Stadt gefahren sind und uns tagsüber interessante Sachen angeschaut haben, die für uns Schweden so interessant machen. Diesmal sollte es nur durch die Natur gehen, also haben wir Zelt und Schlafsack eingepackt und uns an den Campingplätzen zur Übernachtung orientiert. Natürlich kann man in Schweden Gebrauch vom Allemannsrätten machen (das Recht, frei in der Natur zu übernachten, solange man Niemanden stört oder sein Zelt in dessen Sichtweite oder auf Privatbesitz aufbaut), aber für uns ergab sich dabei immer das Problem, dass wir dann einerseits morgens keine Dusche und keine frischen Brötchen auf dem Campingplatz bekommen würden und außerdem wollten wir möglichst oft mit Schweden in Kontakt kommen, deshalb konnten wir uns mit den vielen kleineren Campingplätzen gut arrangieren. Wir starteten am Sonntag, den 06. Juli 2014, nachdem wir am Vorabend mit Christoph auf dem Abiball im Congresscenter Dresden toll gefeiert hatten.

Tag 1 unserer Reise:
Wir starten in Freital gegen 10:30Uhr und machen 330km über Landstrasse bis zu meinem Lieblingscampingplatz Havelperle in Priepert bei Fürstenberg bei super Wetter um 28Grad. Ein Bier vor dem Zubettgehen genossen wir vor dem Badesteg am Ellbogensee. Übernachtung und Frühstück ca. 30€.

2014_Schweden (06) Priepert 2014_Schweden (07) Priepert

Tag 2 Montag, Priepert Richtung Sassnitz
Superwetter, sonnig 28Grad. Heute sind wir ca. 200km gefahren, auf Rügen kamen wir mit der Fähre Stahlbrode, das Naturfreundehaus haben wir nicht ohne Nachfrage im Touristbüro gefunden. Übernachtung im Naturfreundehaus Lindenhof 1, es regnet in Strömen, deshalb campen wir nicht, sondern nehmen uns ein Doppelzimmer. Abendessen gibt es auf dem Fischkutter im Hafen, triefend nass kamen wir wieder zum Naturfreundehaus zurück und nahmen noch ein Bierchen zum Absacken. Zimmer mit Frühstück für 50€.

Tag 3 Dienstag, Sassnitz – Trelleborg – Svalöv, Torrlösa
heute ist wieder Superwetter, sonnig 30Grad. Am Morgen haben wir nach Abfahrt vom Naturfreundehaus einen Abstecher nach Prora gemacht und uns das Haus KdF angeschaut, dann der CheckInn auf die Fähre nach Trelleborg. Dabei haben wir ein nettes Bikerpärchen aus Ravensberg getroffen und die ganze Überfahrt nett geschwatzt . Dann gesellten sich noch zwei Biker aus Freiburg zu uns. Nach Ankunft in Trelleborg sind wir noch 80km zur Hanksville Farm durchgefahren.

2014_Schweden (11) Sassnitz 2014_Schweden (14) Sassnitz

Die Hanksville Farm entpuppte sich als einzige Überraschung, die Duschen waren im ehemaligen Schweinestall untergebracht und auch der Gastraum war sehr urig. Unser Geheimtipp. Der Gastwirt Mats konnte recht gut deutsch, trotzdem habe ich tapfer schwedisch gesprochen. Übernachtung im Zelt mit Frühstück ca. 30€.

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Tag 4 Mittwoch,  Svalöv – Insel Bolmsö
Superwetter, sonnig 28Grad. Tolle Strecke über kleine Dörfer und Grusvägen, kaum Verkehr, super Kurven. Der Zeltplatz ist kleiner als erwartet und wir haben die Gelegenheit genutzt und Wäsche gewaschen. Übernachtung im Zelt und Früstück für ca. 25€.

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Tag 5 Donnerstag,  auf dem Weg nach Ulricehamn
Wieder Superwetter, sonnig 25Grad. Früh auf dem Campingplatz Bolmsö Kaffe und Kaka zum Frühstück, dann mit der Fähre nach Unnaryd, die nichts gekostet hat, allerdings habe ich für ein wenig Verzögerung bei der Abfahrt gesorgt, da ich mich beim Auffahren auf die Fähre vorgedrängelt habe. Bin einfach an allen Wartenden vorbeigefahren zu den anderen Bikern, die bereits aufgefahren waren. Dann mussten wir wieder runter, da der Lotse stark mit der Platzoptimierung zu tun hatte. Letztendlich sind dann doch alle mitgekommen. Micha hat mit dem Navi gekämpft, wieder sehr schöne Strecke, ups… Nach einer Stunde Fahrt steht Unnaryd wieder mit 10km Entfernung angeschrieben. was ist da wohl schiefgelaufen? Der Zeltplatz in Ulricehamn gefällt Micha so gar nicht, aber nachdem wir Strom dazugebucht haben, hat er sich ausgesöhnt. Abends sind wir zu Fuss nach Ulricehamn gelaufen und haben Pizza gegessen, ausserdem haben wir endlich die Schwimmbrille für mich bekommen. Übernachtung im Zelt und Frühstück ca. 40€.

Tag 6 Freitag,  Ulricehamn – Tived
Superwetter, Sonnig, 25Grad. Der Kaffee zum Frühstück war gruslig, Nescafe. Die Strecke war heute wieder super, viele Schotterwege dabei, in Deutschland würde man die eher auf einer Wanderkarte vermuten. Da war Micha dann doch recht überrascht, wie gut ich das hinbekommen habe, er wollte schon absteigen und mir behilflich sein. Danach hat Micha beinahe Diesel getankt, es aber noch rechtzeitig gemerkt und ich konnte Hilfe holen, als es mit der Quittung nicht klappte, da hat mir mein Schwedischunterricht mal richtig geholfen. Später kamen wir frohgelaunt am Campingplatz Tiveden an und ab gings zum Baden im See Unden, der Platz ist super. Glasklares kaltes Wasser. Heute haben wir den neuen Topf das erste Mal benutzt, um Kartoffeln zu kochen. Dazu gabs Quark und Senapsill (Hering in Honig-Senf Sosse). Übernachtung im Zelt und Frühstück ca. 35€.

Tag 7 Samstag, in Tived
Heute wollen wir eine Kanutour machen. Nach dem Aufstehen scheint die Sonne schön warm, baden im See, dann Frühstück und los geht unser gebuchter Transport zu den Booten zur Einsatzstelle im Bosjön. Die Tageskanutour erfordert 5x umtragen, sehr abenteuerlich, Picknick auf einer kleinen Insel im See Unden. Morgen soll es regnen, ich kann es kaum glauben. Übernachtung im Zelt und Frühstück ca. 35€.

2014_Schweden (54) Tived 2014_Schweden (57) 2014_Schweden (64)

Tag 8 Sonntag, Tived – Hagfors/Råda
Heute ist Sonntag und es soll regnen. Heute morgen allerdings lachte noch die Sonne, so dass ich früh um 7 in den See springen konnte. Vor Kaffee und Croissants hatten wir bereits das gesamte Gepäck auf den Maschinen, so dass wir nach dem Frühstück gleich wieder auf Tour gehen konnten.  Unseren ersten Kaffeestop machten wir an einer Schleuse mit leckeren Kanelbulle und Zitronenkåka. Unterwegs passierte es dann, als wir unserem Navi durch den Wald auf einem Sandweg folgten, legte Micha seine Maschine ungewollt in der Waagerechten ab und wir hievten sie gemeinsam wieder hoch. Auf diese Erfahrung hätte er gern verzichtet. Weiter ging es auf Schotterwegen durch die Wälder,  letztendlich fing es doch noch an zu regnen, also kurz anhalten und flugs die Regenklamotten übergezogen. Im strömenden Regen erreichen wir den Campingplatz in Råda, wo wir uns eine Stuga  nehmen. Jetzt scheint wieder die Sonne und Micha ist glücklich, weil er Strom, eine kalte Cola und zu Essen hat. Am Abend kommt die Sonne wieder raus und wir sitzen noch lange vor der Hütte. Und haben keine Möglichkeit, dem Finale der Fussball-WM zuzuschauen. Deutschland wird Weltmeister, heja. Übernachtung in Stuga und Frühstück ca. 47€.
2014_Schweden (66) slussfika 2014_Schweden (69) 2014_Schweden (67) Hagfors

Tag 9 Montag, Hagfors/Råda – Torsby – Charlottenberg
Nachts hat es geregnet, jetzt am Morgen ist es leicht bedeckt, aber warm. Micha holt das Frühstück aus dem ICA, sehr leckere Baguettes. Auf einmal geht es mit Regen los, gerade als wir unsere Sachen packen. Wir kommen also erst gegen 12Uhr los. Dann müssen wir unbedingt Motorenöl nachfüllen, also flugs an einer Autowerkstatt gehalten und mit meinem Schwedisch das Malheur erläutert. Hat geklappt. Nun sind wir mit 0,2l Motorenöl gerüstet. Danach haben wir im KunstCafe erst mal leckeren Apfelkuchen genascht. Weiter ging es Richtung Grenzübergang Schweden-Norwegen, die Strecke führte auf Grusvägen kilometerweit durch dichten Wald. Und mitten im Nirgendwo, wenn man glaubt, es kommt nichts mehr, steht immer wieder ein Haus, das bewohnt ist.   2014_Schweden (84)
Der Grenzübergang ist unspektakulär, die folgende Europastrasse ist nur 2-spurig, aber super gut asphaltiert. Eigentlich ist das die richtige Strasse für uns zum cruisen und nicht die Grusvägen, die wir uns auf dem Navi gesucht haben, weil wir die großen Strassen meiden wollten. Letztendlich kamen wir gegen 18Uhr auf dem Campingplatz Charlottenberg an und mit unserem kleinen Zelt haben wir einen Platz direkt am Wasser. Heute gabs Nudeln mit Tomatensosse zu Abend. Übernachtung im Zelt und Frühstück ca. 40€.

Tag 10 Dienstag, Charlottenberg – Säffle über Ekenäs
Sonne bei 22Grad, ein kurzer Regenschauer gegen Mittag. Aufbruch vom Camping Charlottenberg, Fahrt durch Glasfjorden, Grusvägn nach Ekenäs auf der Halbinsel am Vänern, kleiner gemütlicher Campingplatz als Geheimtipp, aber Toiletten und Duschen funktionieren nicht, deshalb Weiterfahrt nach Säffle zum Duse Udde Familiencamp. 2014_Schweden (87) CharlottenbergHier am Abend stärkerer Regen, früh im Zelt verschwunden, das Klippenbad sieht super aus, ist aber zu windig und die Wellen zu stark, so dass ich am nächsten Morgen am Sandstrand baden gehe. Benutzung der Duschen mit Karte, auf der ein Betrag aufgeladen ist. Übernachtung im  Zelt ohne Frühstück 26€.

Tag 11 Mittwoch, von Duse Udde zum Laxsjön bei Bengtsfors
Sonne pur bei ca. 22Grad. Ohne Kaffee geht gar nix. Kein Bock auf Grusvägn, deshalb die Naviroute abgeschalten und schnurstracks den kurzen Weg nach Bengtsfors genommen. In Bengtsfors lecker Pizza zu Mittag gegessen und danach zur Silverlake Canoe Basis in Bengtsfors gefahren (die Hauptbasis befindet sich in Krakviken), um Erkundigungen für eine eventuelle Kanutour einzuholen. Letztendlich haben wir doch den Friluftsgård am Laxsjön für unsere Übernachtung und einen Verlängerungstag gewählt.  Endlich mal wieder eine Waschmaschinenladung Wäsche gewaschen. Übernachtung für  21€ ohne Frühstück. Das Frühstück haben wir in Billingfors erstanden.

Tag 12 Donnerstag, am Laxsjön
Der Donnerstag verheisst schönes Wetter bei ca. 20Grad. Wir mieten uns ein Kanu für den Tag (225SEK) und fahren südlich Richtung Haverud. An der ersten Schleusengruppe stellen wir fest, dass wir keine Schwimmwesten dabeihaben, die sind aber Pflicht beim Schleusen. Und auch keinen Bootswagen, um die Schleusen möglicherweise zu umfahren. Der Schleusenwart ist hilfsbereit, er borgt uns zwei Westen. Auf der Rücktour kommt das grosse Erwachen, die Schleusengebühr ist durchaus üppig, 30SEK je Schleusenkammer für ein Kanu, bei acht Schleusenkammern sind das 240SEK=24€. Ok, Abendessen im Restaurant auf dem Campingplatz gibts trotzdem. Habe schön mit den Schleusenwärtern geschwatzt.
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Tag 13 Freitag, Bengtsfors – Hindås
Heute ist wieder Superwetter mit Sonne pur bei 25Grad. Nach dem Aufstehen bin ich gleich nochmal in den See gesprungen und dann gings wieder ans Packen. Heute sind wir von der geplanten Route abgewichen und die grösseren Landstrassen gefahren, da ich heute keine Schotterwege fahren wollte. Deshalb war ziemlich viel Verkehr, aber wir sind zügig vorangekommen. Der von mir ausgesuchte Campingplatz in Alinsås war enttäuschend, deshalb sind wir auf der morgigen Tour bereits heute weitergefahren und haben in Hindås einen netten kleinen Campingplatz gefunden mit sehr schöner Sicht aufs Wasser. Hier bleiben wir morgen auch noch. Übernachtung ohne Frühstück ca. 29€.

Tag 14 Sonnabend, in Hindås
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Tag 15 Sonntag,  Hindås – Richtung Åsnen, Halbinsel Sirkon
Früh war es schnell sehr heiß, 28Grad sind angesagt. Wir kommen rechtzeitig gegen 10 Uhr los, denn heute haben wir fast 300km vor uns. Zu Mittag halten wir an einem Wärdshus und lassen es uns gutgehen. Wir kommen zügig voran, wenig Grusvägen und wenig Verkehr.  Um 18Uhr kommen wir am Campingplatz an und nach Zeltaufbau ist noch Zeit zum Baden. Übernachtung 20€ ohne Frühstück. Mit den Zeltnachbarn haben wir noch Wikingerschach gespielt.
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Tag 16 Montag, Am Åsnen, Mölknabbens Camping, Halbinsel Sirkon
Sonnig, 28Grad. Super Kanuwetter. Heute haben wir zum dritten Mal ein Kanu ausgeliehen und die im Buch Kanutouren Südschweden beschriebene Tour 8 um die Insel Getnö versucht. Natürlich haben wir uns unweigerlich verfahren, bis Micha sein Navi in Gang gesetzt hat. „Er wurde gezwungen, sich zu verfahren, da er kein Navi anschalten durfte.“ Leider gab es unterwegs nichts zu essen, so dass wir vollkommen ausgehungert gegen 17Uhr wieder am Campingplatz zurück waren. Da haben wir dann dort im Cafe auf der Terasse lecker Cafe med patår getrunken. Zum Abend gabs Gulaschsuppe aus der Dose. Nun sitzen wir und betrachten den Sonnenuntergang beim Bierchen. Übernachtung 20€ ohne Frühstück. Der Campingplatz ist ein Geheimtipp von mir.

Tag 17 Dienstag, vom  Åsnen zum Bolmen, Vallsnäs Camping
Naja, warum dieser Campingplatz so super beschrieben ist, erschliesst sich mit nicht wirklich. Übernachtung ohne Frühstück ca. 26€.

Tag 18 Mittwoch, Bolmen – Torrlösa/Svalöv
Heute wieder Sonne bei 28Grad. Heute fahren wir die schöne Strecke von der Tour Svalöv-Bolmsö wieder rückwärts. Der schönste Abschnitt liegt zwischen Tassjö Kyrka und Eket und Klippan. Tanken, Einkaufen und Rasten in Hishult, 10 km vor Knäred. Südlich von Klippan kommt der kleine Ort Bonnarp, in dem es „Lottas Cafe“ gibt, in dem wir gut eine Stunde sitzen und ausspannen. Für Micha gab es „Blåbärpaj med glass“ und für mich „Frozen Cheesecake med jordgubbar“ und två cafe med påtår. Später bestellten wir noch två gånger „Hallonsoda“.
2014_Schweden (133) Lottas Cafe 2014_Schweden (136) Hanksville Farm
Auf der Hanksville Farm angekommen, war die Freude bei Mats groß. Wir haben mit Mats und Stefan und dessen Frau Ann Kalops gegessen (Gulasch). Dann haben wir wieder lange draussen gesessen und geschwatzt. Morgen wollen wir nicht weiter, sondern eine Tour in der Umgebung machen.

Tag 19 Donnerstag, Hanksville Farm bei Torrlösa/Svalöv
Heute haben wir bei schönstem Wetter die Tour um Torrlösa herum gemacht und wahrhaftig die skeppssättning (Schiffssetzung) gefunden. Nicht ein einziger Wegweiser stand am Strassenrand, dann am Ende eines Grusvägens standen wir direkt davor. Am Abend gab es Grillbufett mit Hamburgern auf der Farm. Davor ein von Mats selbst ausgedachtes Quizz, das macht er jeden Donnerstag am Burgerabend. Wir haben uns sehr nett unterhalten mit Niklas aus Schweden, der sehr gut deutsch sprechen kann und immer im Erzgebirge Motorrad fährt. Und mit Hans aus Kiel, der mit Svenja zusammenarbeitet und viel von seinen Touren zu berichten hatte. Wie klein die Welt doch ist! Gegen Mitternacht kamen wir dann doch noch in unseren Schlafsack.
2014_Schweden (139) Hanksville Farm 2014_Schweden (145) Hanksville Farm Skeppssättning 2014_Schweden (147) Hanksville Farm Skeppssättning

Tag 20 Freitag, Fährüberfahrt Trelleborg/Sassnitz und dann Richtung Rerik
Heute sind wir recht früh raus aus dem Zelt, wir wollten ja pünktlich um 8Uhr beim Frühstück sein. Die Sachen waren schnell gepackt, Duschen fiel aus, da früh der Strom fehlte. Dann Verabschiedung von Mats, Stefan und Ann und auch von Hans aus Kiel und los gings nach Trelleborg. Das Einchecken auf der Fähre lief problemlos und auch die Fahrt von Sassnitz nach Rerik auf der B105. Hier wollen wir noch zwei Tage Aufenthalt haben. Kathleen wartete an der Schranke des Zeltplatzes auf uns. Abends gabs dann noch Nudeln mit Tomatensosse.

Tag 21 Samstag, in Rerik
Strandwanderung

Tag 22 und Tag 23 Sonntag und Montag, Heimreise von Rerik über Magdeburg nach Dresden
Heute geht es durch Deutschland südwärts. Erstal Richtung Magdeburg, um Reiner noch einen Besuch abzustatten. Wir verabschieden uns von Kathleen und den Anderen nach dem Frühstück.
2014_Schweden (176) FreitalAuf der Fahrt nach Magdeburg machen wir in der Marina Eldenau Rast zum Kaffeetrinken. Dann gehts wieder auf die Strecke, bis wir zum Mittagessen im Landgasthof in Winterfelde einkehren. Am Spätnachmittag kommen wir bei Reiner an und haben einen netten Abend und Übernachtung. Am nächsten Morgen brechen wir zeitig nach dem Frühstück Richtung Dresden auf mit Zwischenstation in Dessau und Meißen. Hier führt uns der Heimweg direkt beim Motorradhaus Honda in Zehren vorbei, wo ich bei Jonny meine Honda CB500F gekauft habe. Also schnell noch die Kette reinigen lassen, bevor beide Motorräder zu Hause unter die Dusche müssen.

* Die Autorundreise 2012 durch Südschweden gind über folgende Stationen:
Dresden – Hamburg – Öresund – Malmö – Trelleborg – Ystad – Karlshamn – Karlskrona – Emmaboda – Växjö – Eksjö – Jönköping – Gränna – Rökstenen – Vretakloster – Bergs slussar – Linköping – Norrköping – Katrineholm – Mariefred (Schloss Gripsholm) – Stockholm – Uppsala – Örebro – Karlstad – Bengtsfors – Dals Langed (Götakanal) – Tisselskog (Felszeichnungen) – Göteborg – Kullabergs Narurreservat – Helsingborg – Gedser – Rostock – Berlin – Dresden.